Ist unser Leitungswasser kostenlos?

„Was?“ werden Sie jetzt wahrscheinlich denken. „Unsere Wasserrechnung sagt aber was Anderes!”

Und hier decken wir jetzt zusammen mit Ihnen einen lang verbreiteten Irrtum auf. Aber seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, dieser Denkfehler steckt nicht in Ihnen individuell, sondern es ist ein Irrtum, der sich kollektiv in unserem gesamten System breitgemacht hat.

Immerhin spricht ja die Politik heute auch noch vom „Wasserpreis“ oder den „Trinkwasserkosten“ oder ähnlich irreführenden Worten.

Wir möchten Ihnen hier und heute versichern: das ist einfach falsch!

Leitungswasser gibt es bei uns umsonst!

Woher kommen dann die Kosten auf Ihrer Wasser-Rechnung? Lassen Sie uns gemeinsam nachforschen:

Das Wasser ist ja erstmal nur sogenanntes „Rohwasser“. Das muss erstmal von dem Brunnen zum Wasserwerk gelangen. Dafür braucht es Infrastruktur wie Rohrleitungen und Pumpen. Die Leitungen müssen eingekauft, verlegt und gewartet werden. Das kostet Geld:

Zum einen die einmaligen Anschaffungskosten, außerdem Kosten für Reparatur und Wartung, und nicht zuletzt natürlich die Gehälter unserer Mitarbeiter. Und jeder weiß schließlich, dass ein Gehalt nicht nur aus dem besteht, was der Mitarbeiter am Ende auf dem Konto hat. Auch wir als kommunaler Arbeitgeber müssen natürlich Lohnnebenkosten abführen. Da kommt ganz schön was zusammen, wie Sie sich sicher vorstellen können.

Dann kommen alle Betriebskosten hinzu. Unsere Gebäude müssen beheizt, unterhalten oder sogar neu gebaut werden. Wir haben ja nicht nur unsere Mitarbeiter die sich draußen in 24 Stunden-Bereitschaft um unser Leitungsnetz und die Anlagen kümmern, sondern auch Leute, die in der Verwaltung arbeiten.

Sie sehen schon, das ist ganz schön viel Geld, das benötigt wird, um Ihnen 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr bestes Trinkwasser bis ins Haus zu liefern

Und dabei haben wir bei Weitem noch nicht alles aufgezählt: Versicherungen, der nötige Fuhrpark, Werkzeuge, Computer, Software, TÜV-Kosten, Beprobungen und, und, und.

Der sogenannte „Wasserpreis“ ist tatsächlich am Ende nur ein „Bereitstellungpreis“.

Denn mit den rund 1,59 Euro für einen Kubikmeter Wasser also 1.000 Liter Trinkwasser bezahlen Sie nur die anfallenden Kosten.

Zum Vergleich: Im Supermarkt kosten 9 Liter Trinkwasser im Schnitt zwischen 1€ und 4€.

Unser Leitungswasser an sich ist dagegen vollkommen kostenlos!

Quelle: Neuigkeiten – Wasser Info Team Bayern (wasser-bayern.de)

das interaktive Gas- und Wasserhaus des DVGW


Entdecken Sie die Gas- und Wasser-Installation eines Wohnhauses.

DIE INTERAKTIVE GRAFIK BIETET INFORMATIONEN RUND UM GAS UND TRINKWASSER IN IHREM ZUHAUSE.

Mit der interaktiven Grafik können Sie auf virtuelle Entdeckungstour durch ein typisches Wohnhaus gehen und so wichtige Informationen über die Gas- und Wasser-Installation in Gebäuden erhalten. In verschiedenen Räumen lassen sich per Klick auf insgesamt rund 40 Objekte Informationen über die Funktionsweise, nützliche Wartungstipps und Sicherheitshinweise abrufen – vom Wasserzähler bis hin Gaszähler.

über diesen Link gelangen Sie direkt zum interaktiven Gas- und Wasserhaus des DVGW

1.Änderung Beitrags- und Gebührensatzung

1.Änderung Beitrags- und Gebührensatzung

Pressemitteilung 11.03.2020,

am 10.03.2020 fasste die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserversorgungsgruppe Ammersee-West den Beschluss den Beitragssatz von derzeit 2,55€ pro m² Geschossfläche auf 5,00€ pro m² Geschossfläche ab 01.04.2020 zu erhöhen.

Dies ist nach dem Kostendeckungsgebot des Kommunalabgabengesetzes, welches auch ein Kostenüberdeckungsverbot enthält, notwendig.

Ursächlich dafür sind die Kosten für den Bau und die Betreibung des neuen Hochbehälters, welcher seit Ende 2019 in Betrieb gegangen ist. Sowie verschiedene notwendige Rohrnetz-Sanierungsarbeiten.

1. Änderung Beitrags- und Gebührensatzung

Erhöhung der Wassergebühren ab 01.01.2020

am 10.12.2019 fasste die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Wasserversorgungsgruppe Ammersee-West den Beschluss die Wassergebühr von derzeit 1,16€ auf 1,49€ je Kubikmeter ab 01.01.2020 zu erhöhen.

Die ist nach dem Kostendeckungsgebot der Kommunalabgabegesetzes, welches auch ein Kostenüberdeckungsverbot enthält, notwendig.

Ursächlich dafür sind die Kosten für den Bau und die Betreibung des neuen Hochbehälters, welcher noch in diesem Jahr in Betrieb gehen wird, sowie verschiedene notwendige Rohrnetz-Sanierungsarbeiten. Auch der Austritt der Gemeinde Dießen 2017 als Mitgliedsgemeinde des Zweckverbandes führt dazu, dass die verkaufte Wassermenge reduziert wurde. Die Anlagenkosten sind dagegen geblieben.

Die Erhöhung betrifft nur die Wassergebühren – nicht die Grundgebühren.

SieheSatzung zur 1.Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung des Zweckverbandes Wasserversorgungsgruppe Ammersee-West